"Architektur kann Brücken bauen - mit einer Ausstellung über führende deutschsprachige Architekturbüros wollen wir einen der ersten Steine für einen derartigen Brückenbau zwischen Europa und Kuba setzen", sagt Dr.-Ing. Dietmar Danner. Mit dabei sind neben 4a Architekten, Eller + Eller, Gus Wüstemann, Stefan Forster, Titus Bernhard auch kister scheithauer gross. Die Ausstellung soll erfolgreiche Beispiele deutscher und Schweizer Architektur nach Kuba bringen - und idealerweise eine konstruktive und fruchtbare Debatte auslösen, wie zwischen musealer Erstarrung und kapitalistischer Renditesucht ein eigener kubanischer Weg gefunden werden kann. Sie soll den Blick kubanischer Architekten und Bauherren über den Tellerrand der Karibik oder des amerikanischen Kontinents hinaus lenken auf Architektur-Regionen der Welt, die traditionell immer wieder das kubanische Bauen bereichern konnten, so Danner weiter.

Die Ausstellung läuft ab dem 7. Oktober in der Fábrica de Arte Cubano in Havanna. "Mit dieser Ausstellung sollen Kulturen einander nähergebracht werden, was auch das grundlegende Ziel der FAC (Kubanische Kunstfabrik) ist. Bereits zuvor haben wir Werke und Projekte ausländischer Architekten präsentiert, insbesondere aus Spanien und Portugal. Jetzt widmen wir uns den Werken einer Gruppe deutscher und österreichischer Architekten. Aber dieses Mal geht es nicht nur darum, ihre Werke zu präsentieren. Diese Gruppe möchte mit ihren kubanischen Kollegen über sensible Themen wie Wohn- und Städtebau sprechen. Sie möchte Havanna verstehen, um sich in die Stadt einzufühlen. Es ist eine hervorragende Chance für beide Seiten, die aus einer träumerischen Spontanität heraus entstand und mit viel Eifer verwirklicht wurde", freut sich Ernesto Jiménez García der Fábrica de Arte Cubano.

Der Beitrag von ksg wurde mit freundlicher Unterstützung von NBK realisiert.

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