Straße, Häuser, Kreuzung – aus den drei Elementen soll ein urbanes Ganzes werden. Häuser und Straße zu einem Straßenraum, Häuser und Kreuzung zu einem Platz. Um dieses Ziel zu erreichen, entwickelt das Konzept ein skulpturales Spiel und eine architektonische Grammatik.

Der Entwurf von kister scheithauer gross für das neue Wohnquartier auf dem ehemaligen Gelände der US-Siedlung Askren Manor in Schweinfurt übernimmt die Vorgaben des städtebaulichen Rahmenplans und formuliert durch zwei dreigeschossige Blocks mit 4‐geschossigen Kopfbauten einen markanten Eingang zum Quartier. Ein sechsgeschossiges Gebäude fungiert als Gelenk zwischen Quartierplatz und anschließendem Park. "Die Gebäude und Freiräume werden auf diese Art geschickt miteinander verbunden und formulieren eine spannungsreiche und ausgewogene Gesamtkomposition, die geeignet ist, eine urbane und einprägsame Adresse als Auftakt für das neue Stadtviertel zu setzen", so die Jury zum ksg-Entwurf.

Gefordert waren "zeitgemäße und kostengünstige Mietwohnungen (50 % frei finanzierter, 50 % öffentlich geförderter Mietwohnungsneubau), die Vorbildfunktion in Bezug auf ein breit gefächertes Angebot an Wohnformen darstellen." Auf dem Wettbewerbsbereich mit einer Gesamtfläche von ca. 14 700 m2 sind ca. 120 Wohneinheiten mit einer Wohnfläche von ca. 9 100 m2 zuzüglich Gewerbe und Dienstleistungsflächen zu planen.

In dem nichtoffenen Wettbewerb mit 18 Teilnehmern erhielten kister scheithauer gross am Ende den 2. Preis. Das anschließende Verhandlungsverfahren steht noch aus.

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