Für die Fraunhofer-Gesellschaft für angewandte Forschung e.V. plant ksg einen Institutsneubau zur Entwicklung und Forschung im Bereich des Hochtemperatur-Leichtbaus (HTL). In dem neuen Gebäude wird anwendungsnahes Arbeiten an Werkstoffen ermöglicht, die bei hohen Temperaturen eingesetzt bzw. hergestellt werden: Ceramic Matrix Composites, Keramikfasern und Hochleistungskeramiken.

Auf etwa 900m² Büroflächen, 1.300m² Technikflächen und ca. 350m² Lagerflächen entsteht ein Neubau, der anwendungsnahe Forschung und Entwicklung für Werkstoffe ermöglicht, die bei hohen Temperaturen eingesetzt bzw. hergestellt werden: Ceramic Matrix Composites, Keramikfasern und Hochleistungskeramiken. Die Fassadengestaltung ist aus der traditionellen Glasurtechnik Craquelé abgeleitet und wird als ein wiederkehrendes Netzmuster in einer Keramikfassade entwickelt. „Forschung gestalten ist für uns eine Thematik, welche wundervolle Spielräume bietet“, erklärt Büropartner Johannes Kister.

Für den Neubau wurden insgesamt 20 Millionen Euro für Grundstück, Bau und Erstausstattung bewilligt. Die Mittel stammen zu 50 % vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung EFRE und zu je 25 % vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und vom Freistaat Bayern.

Dem Material Keramik und der Fugenbehandlung gelingt es ein gleichzeitig spektakuläres, aber auch diszipliniertes Erscheinungsbild für das Institut zu schaffen.

Bauherr: Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., München
BGF: 5.700 m²
Leistungszeit: 2012 - 2015
Beauftragung nach VOF-Verfahren 2012, 1. Platz