Der rote Kubus bildet den Erweiterungsbau des Instituts für Virologie an der Philipps-Universität. Angebunden über eine weiß Brücke dient das Institutsgebäude mit seinem BSL4-Labor der virologischen Forschung.

Neben seiner kompakten Bauform sowie der hoch technisierten Nutzung nimmt der Neubau auch gestalterisch eine Sonderstellung ein. Als Solitär steht er für sich selbst und gleicht einer „technischen Skulptur“. Eine rotbraune, metallene Haut umhüllt scheinbar nahtlos den gesamten Baukörper. Reduzierte, horizontal und vertikal laufende Fensterbänder sitzen flächengleich in der Fassade und unterstützen die monolithische Wirkung. Auf großformatige Aluminiumelemente sind im Siebdruckverfahren Vergrößerungen des berühmten Marburg-Virus aufgebracht. Als Textur überziehen sie die gesamte Gebäudehülle und setzten zugleich ein architektonisches Zeichen der Marburger Wissenschaft

Bauherr: Philipps-Universität Marburg
vertreten durch Hessisches Baumanagement, Marburg
BGF: 1.683 m²
Leistungszeit: 2004 - 2007
Beauftragung nach VOF-Verfahren