Ausgangssituation war ein aufgebrochenes Altstadtquartier, dessen typische Struktur mit Innenhöfen und Durchwegungen wieder zu vervollständigen war. Das neue Händelhaus-Karree präsentiert sich als Bauensemble von 4 Quadranten, die mit Pultdachhäusern am Blockrand und kubischen Bauten im Inneren einen maßstäblichen Übergang zur historischen Umgebung schaffen.

Jeder der Quadranten ist als selbständiges Gebäude mit eigenständigen Nutzungen zu betrachten: Der Händel-Garten bildet den Kern des Karrees, um den sich Kammermusiksaal des Händelhauses, Musikinstitute und -bibliothek von Martin-Luther-Universität sowie Evangelischer Hochschule, Restaurant, Büros und Wohnungen gruppieren. Die geschlossene Blockbebauung wird mit kleinen Durchgängen zum Innenbereich akzentuiert. Das Karree gliedert sich dabei in öffentliche und halböffentliche Bereiche.


Bauherr: Frankonia Eurobau AG
BGF: 13.530 m²
Leistungszeit: 1997 - 2002
1. Preis Realisierungswettbewerb

Anerkennung Deutscher Städtebaupreis 2004
1. Preis DIFA-Award „Quartiere im städtischen Kontext“ 2002