Nach Vorgabe eines städtebaulichen Konzeptes entstand auf dem kleinsten Grundstück des ehemaligen Bahngeländes St. Gereon ein Medien- und Kommunikationszentrum. Zusammen mit weiteren Bauten des Mediaparks orientiert sich der Neubau mit seiner Schmalseite zum zentralen Platz des neuen Stadtquartiers.

Das Gebäude vereint zahlreiche Nutzungen unter einem gemeinsamen Dach: Neben dem Kommunikations- und Medienzentrum Komed zogen der Fernsehsender VIVA, das Deutsche Tanzarchiv sowie die Stiftung Kultur der Stadtsparkasse mit verschiedenen Archiven in den Neubau. Aus der Anforderung, ein Haus für Produktionsstudios, Veranstaltungs- und Ausstellungsräume bis hin zu Büroeinheiten zu schaffen, entstand ein modernes multifunktionales Gebäude. In seiner festgeschriebenen Kubatur nimmt der Bau die vielfältigen Funktionsbereiche wie Kieselsteine in sich auf und verbindet sie mit seiner zentralen Erschließungshalle zum Medien- und Kommunikationszentrum.

Bauherr: Medienstiftung Kultur SKI
BGF: 18.000 m²
Leistungszeit: 1995 - 1997
1. Preis Realisierungswettbewerb


Auszeichnung vorbildlicher Bauten in Nordrhein-Westfalen 2000