Ein Rundbau - einer der ursprünglichsten Bautypen - verkörpert einprägsam die Idee des christlichen Miteinanders und lässt den scheinbar zufälligen Bauplatz zu einem Ort in der weiteren städtebaulichen Entwicklung werden.

Der eigentliche Kirchenraum hat den Grundriss eines Viertelkreises. Über Faltwände lässt er sich zum Gemeinderaum erweitern. Leicht zu öffnende Fensterelemente im großen Gruppenraum ermöglichen eine Nutzung als Empore während des Gottesdienstes. Die aus weiß gekälktem Holz gefertigte, gebogene Altarrückwand, der Fußboden und die eigens entworfenen Kirchenstühle aus Räuchereiche stehen in einem spannenden Kontrast zu den rauen Sichtbetonwänden.

Bauherr: Evangelische Kirchengemeinde Porz
BGF: 695 m²
Leistungszeit: 1997 - 2003
1. Preis Realisierungswettbewerb