Die ehemalige Frauenklinik im Südosten Leipzigs wurde unter der Leitung von ksg erfolgreich saniert, um- und ausgebaut und in 2012 als Translationszentrums für Regenerative Medizin wiedereröffnet. Die Baumaßnahme umfasste die sechs Geschosse des Altbaus und den zweigeschossigen OP-Trakt. Die Translation, das unmittelbare Übertragen der Forschungsergebnisse in die medizinische Anwendung, generiert einen komplexen Gebäudetypus. Forschungsbereiche und Büros sind so zusammenzuschalten, dass alle hygienischen und labortechnischen Anforderungen erfüllt sind. Im Translationszentrum für Regenerative Medizin wurde diese spezielle Typologie erstmalig in einem denkmalgeschützten Bestandsgebäude realisiert.

Gemeinsam mit den Wissenschaftlern entwickelte ksg ein spezifisches Gebäudeleitsystem. Abstrahierte Körperzellen bilden als grafisches Element die Arbeitsabläufe und Wege im Gebäude ab. Ergänzend erleichtert ein auf verschiedenfarbigen Bodenbeschichtungen beruhendes Farbkonzept die Orientierung in den neuen Räumen. Insgesamt stehen dem Zentrum nun über 4000 qm Nutzfläche zur Verfügung.

Bauherr: Freistaat Sachsen, Sächsisches Staatsministerium der Finanzen und SIB Niederlassung Leipzig II
BGF: 10.500 m²
Leistungszeit: 2008 - 2012
VOF-Verfahren 2007