Die Geschichte des Gerling Quartiers im Westen der Kölner Innenstadt beginnt 1920. Robert Gerling, der Firmengründer, hatte in der Nähe des Palais Langen in der von-Werth-Straße nach der Realschule seine Lehre gemacht. Als es zum Verkauf steht, richtet er hier seinen Firmensitz ein. Sämtliche auch spätere Gerling-Bürogebäude zeugen auch im Bautypus von der patriarchalischen Selbstauffassung der Firmenchefs: Es herrscht der klassische Palasttyp mit überhöhtem Mitteltrakt und niedrigeren Flanken.


Das heutige 4,6 Hektar große Gerling-Areal bildet seinen eigenen Kosmos inmitten der Kölner Innenstadt. Nicht abgeschlossen, aber auch nicht einladend erfüllten die verschiedenen Bauten der ehemaligen Versicherungszentrale in erster Linie Repräsentationspflichten und blieben über Jahrzehnte im Inneren und Äußeren nahezu unverändert erhalten. Mit dem Auszug des Gerling-Konzerns wird derzeit das Areal nach dem Masterplan von kister scheithauer gross zum innerstädtischen Wohn- und Geschäftsquartier umgewandelt und nachverdichtet. Am 18.10.2011 fiel der Startschuss für die Transformation.
Zur Ausarbeitung der einzelnen Gebäude wurden vom damaligen Auftraggeber Frankonia fünf Büros zur weiteren Bearbeitung ausgewählt. ksg planen unter anderem das Torhaus (Neubau), das Hochhaus sowie den Friedrich-Wilhelm-Bau.

Wenn das Gerling-Areal fertiggestellt wird, verteilen sich 130.000 m2 Bruttogeschossfläche auf hochwertige Wohn- und Büroflächen in bester Innenstadtlage. 

Auslober des Wettbewerbs: FRANKONIA Eurobau AG
Bauherr bis September 2012: FRANKONIA Eurobau AG
seitdem: IMMOFINANZ Group
BGF: ca. 120.000 m²
Leistungszeit: 2007 bis voraussichtlich 2018
1. Preis städtebaulicher Wettbewerb