Innerhalb eines großen Baublocks mit ehemaligen inneren Gärten an einer kleinen Gasse entstand ein Wohngebäude im Sinne der Nachverdichtung. Die straßenbegleitenden Mauern werden als Thema aufgegriffen. Das Haus entwickelt sich daraus mit einer eigenen Weginszenierung.

Tritt man durch die unscheinbare Zugangstür, befindet man sich in einem zweigeschossigen Arkadengang, der sich über eine mit einem Fenster durchbrochene Wand zum Innenhof öffnet. Die Arkade durchsticht den winkelförmigen Grundriss, so dass ein Blick in die Tiefe des Gartens möglich wird. Die eigentliche Hauseingangstür führt von der Arkade aus unmittelbar in ein offenes Treppenhaus.

Der Grundriss spielt mit Elementen einer großen Landhausvilla und thematisiert mit zweigeschossigen Raumelementen auch die Großzügigkeit eines urbanen Stadthauses neu im Kontext der Umgebung.

Leistungszeit: 1999 - 2000
Direktauftrag